Longboard quietscht beim Fahren – was tun?

Du willst losfahren und merkst bereits auf den ersten Metern, dass dein Longboard quietscht!? Dann wird es Zeit zum Handeln. Nicht nur weil ein quietschendes Board unglaublich nervt und ärgerlich ist, tatsächlich kann so etwas auch auf diverse Probleme hindeuten, die dann zu Lasten der Sicherheit gehen würden.

Longboard quietscht beim Fahren

Warum quietscht mein Longboard?

Gründe warum ein Longboard quietscht können vielfältig sein. Vorab lässt hier schon einmal verraten, dass die meisten Longboards (sowie auch Sakteboards) über kurz oder lang Geräusche von sich geben werden. Ursache hierfür ist, dass das Material nun mal arbeitet und sich dementsprechend auch abnutzt. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, ein quietschendes Board nicht zu ignorieren. Ebenso kann aber auch ein nigelnagelneues Longboard von Beginn an quietschen, was ebenfalls nicht einfach so hingenommen werden sollte. Ein Longboard gibt schließlich nicht ohne Grund solche Geräusche von sich.

Also… wie geht man bei diesem Problem nun am besten vor?

 

Woher kommt das Quietschen?

Als erstes gilt es herauszufinden, wo genau das Geräusch herkommt. Hierfür stellst du dich am besten auf dein Longboard und drehst ein paar Runden. In den meisten Fällen dürfte das nervige Quietschen in Kurvenfahrten verstärkt auftreten. Ist dies der Fall, lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit das Problem auf die Achsen einschränken, da diese maßgeblich am Lenkprozess beteiligt sind.

Doch keine Angst jetzt… du brauchst nicht gleich neue Achsen für dein Board besorgen. Ein Quietschen beim Lenken ist oft auf die Bushings, insbesondere auf die Pivot Cups zurückzuführen. In diesem Fall (vorausgesetzt es liegen keine Beschädigungen vor) lassen sich die Probleme in der Regel relativ schnell und einfach mit wenigen Handgriffen beheben.

 

Longboard quietscht beim Fahren – die häufigsten Ursachen und Lösungen:

Pivot und der Pivot Cup

Um das Problem jetzt genau zu lokalisieren musst du dir die Achsen gut ansehen. Vielleicht sind es Pivot und Pivot Cup, die aneinander reiben und so dafür sorgen, dass dein Longboard quietscht.

Du findest die beiden zwischen Hanger und Baseplate, wo sie dafür Sorge tragen, dass deine Longboard Achse richtig in der Baseplate sitzt. Pivot Cups bestehen aus Gummi oder Plastik und sehen aus wie kleine Hütchen.

Um hier dem quietschenden Spuk ein Ende zu bereiten, reicht meist bereits ein kleiner Tropfen Öl. Zu empfehlen sind hier: Rapsöl, Kernseife, Spülmittel, Silikonfett oder Wachs. Auf keinen Fall aber solltest du Schmiermittel auf Mineralölbasis verwenden, da diese den Kunststoff stark angreifen können!
PS: Achte darauf, dass du auch wirklich nur Kleinstmengen an Schmiermittel verwendest. Ansonsten läuft du Gefahr, dass sich dein Board nicht mehr richtig lenken lässt.

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Bushings

Eine andere Ursache die dafür sorgen kann, dass dein Longboard quietscht, sind die sogenannten Bushings (Lenkgummis) an deiner Achse. Gelegentlich kann es hier durch leichte Verschmutzungen zu einer Art von Quietschen kommen.

Abhilfe verschaffst du dir hier, indem du die Gummiteile unter anderem mit Talkum-, Graphitpulver, Kernseifenspäne oder Kerzenwachs einpuderst bzw. einreibst. Von Fetten oder Ölen ist hier unbedingt abzuraten, da Bushings etwas Reibung benötigen um nicht beim Lenken aus den Washern zu rutschen.

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Dein Longboard quietscht immer noch…was nun?

Sollten die oben genannten Tipps nicht zum Erfolg geführt haben und dein Board noch immer nervige Geräusche von sich geben, wird es Zeit für Plan B. Dieser ist zwar etwas aufwendiger, verspricht aber definitiv den größten Erfolg und das meist sogar ganz ohne Schmiermittel.
Hierfür musst du die betroffene Achse demontieren und in ihre Einzelteile zerlegen. Aber Vorsicht, merke dir die Reihenfolge der Teile, um hinterher keine Probleme beim Zusammenbauen zu bekommen. Danach reinigst du die Teile gründlich mit einem feuchten Tuch und beginnst wieder mit der Montage – achte dabei auf erkennbaren Verschleiß oder Beschädigungen. Das Quietschen sollte nun weg sein, da oftmals nur Schmutz und anderen Rückständen die Ursache sind. Ist dies nicht der Fall, kannst du nachträglich immer noch etwas Schmiermittel auftragen.

 

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