Longboard Freeride

Longboard FreeridingLongboard Freeride (auch bekannt unter Freeriding) ist eine sehr angesagte Disziplin beim Longboarden. Doch was genau macht diesen Fahrstil so beliebt? Viele kennen es bereits vom Snowboarden – dieses Gefühl von purer Freiheit wenn man einen Berg hinuntersaust. Beim Freeriding kommt nun noch eine extra Portion Adrenalin hinzu, denn die Abfahrt beinhaltet jede Menge Slides und Tricks – je grösser das Repertoire umso besser. Eine Kombination aus Geschwindigkeit und Kreativität! Kein Wunder also, dass dieser Fahrstil nicht nur unter den Boardern selbst immer beliebter wird, sondern auch immer mehr Zuschauer anlockt. Mittlerweile ist das Freeriding eine häufige Disziplin bei Longboard-Events.

 

Was ist der Unterschied zwischen Longboard Freeride und Downhill?

Wie auch beim Downhill geht es beim Longboard Freeride darum, eine steilere Strecke runterzusausen. Während beim Downhill jedoch nur die Geschwindigkeit zählt, ist beim Longboard Freeride auch Kreativität gefragt. Der Fahrer kann sich während der Abfahrt so richtig auslassen – ob langsam oder schnell, stehend oder in der Hocke – erlaubt ist alles. Und je ausgefallener die Slides umso besser! Denn beim Freeriding zählt nicht, wer als erster im Ziel ist, sondern wer die coolsten Moves auf der Strecke gelassen hat.

 

Longboard Freeriding für Anfänger

Beim Longboard Freeride werden verschiedene Fahrstile, Slides und Drifts kombiniert, um eine Strecke zu bewältigen. Daher ist es wichtig, dass man bereits einige Vorkenntnisse besitzt und die Basics sicher beherrscht. Wer sich dann am Freeride versuchen möchte, für den eignen sich als Anfänger besonders die folgenden Tricks:

  • Toeside-Pendy
  • Heelside-Pendy
  • Coleman
  • Grabbed Heelside Speedcheck
  • Grabbed Toeside Speedcheck

Wer diese Moves schon beherrscht kann sich nun auch an die Freeride Tricks für Fortgeschrittene wagen. Besonders beliebt sind hier:

  • Heelside Stand-Up 180
  • Toeside Stand-Up 180
  • Toeside Speedcheck
  • Heelside Speedcheck
  • Toeside Stand-Up Speedcheck
  • Heelside Stand-Up Speedcheck
  • Packriding
  • Stand-Up Stalefish

Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene – da beim Longboard Freeride auch häufig hohe Geschwindigkeiten erreicht werden darf eine entsprechende Schutzausrüstung keinesfalls fehlen! Vor allem Helm, Slide Gloves und Gelenkschoner sind Pflicht!

 

Longboard Freeride – das passende Board

Freeride-Boards sind – wie auch Downhill-Modelle – auf Speed ausgelegt, verfügen aber oft auch über leichten Flex, wodurch sie besser gelenkt werden können. Weit verbreitet ist das symmetrische Twin-Tip-Deck, bei dem es kein klar definiertes Vorne bzw. Hinten gibt. Dies ist vor allem bei 180°-Drehungen von Vorteil. Häufig sind sie auch als Drop Through gestaltet, was das Sliden enorm erleichtert. Freeride Boards verfügen meist über einen sehr tiefen Standpunkt.
Für noch mehr Variabilität beim Freeride Board sorgen Nose- oder Tailkick – sie ermöglichen das Fahren von Wheelis und Shuvits.

 

Video – Longboard Freeride