Longboard Slalom

Longboard Slalom - ältesten DisziplinSlalom ist eine der ältesten Disziplin beim Longboarding.
Beim Longboard Slalom wird das Board besonders schnell und schwungvoll in verschiedene Richtungen bewegt. Das Slalom fahren ist eine der besten Übungen um zu lernen, das Board mit dem Körper zu lenken und so dafür zu sorgen, dass es in Bewegung bleibt.

 

Longboard Slalom als Wettkampfdisziplin

Die erste Slalom-Meisterschaft fand bereits Anfang der 60er Jahre in den USA statt. Mittlerweile werden sogar Welt- und Europameisterschaften ausgetragen. Die organisierten Slalom-Rennen werden in verschiedene Kurse unterteilt:
Straight Slalom: Hütchenabstand 1,5 bis 2,5 m, Anordnung auf einer Linie, Kurslänge 25 bis 100 Cones (Kegel)
Tight Slalom: Hütchenabstand 1,5 bis 2,5 m, unregelmäßige, versetzte Anordnung, Kurslänge 25 bis 100 Cones
Hybride Slalom/Special Slalom: Hütchenabstand 1,5 m bis 4,5 m, seitlich versetzt, Kurslänge 25 bis 100 Cones
Giant Slalom: Riesenslalom mit Kurven und Geschwindigkeiten von über 50 km/h, Hütchenabstand 2,0 bis 15m Kurslänge 20 bis 50 Cones

 

Wie funktioniert Longboard Slalom?

Slalom Longboarding ist praktisch überall möglich, wo es gute Asphalt- oder Zementflächen gibt. Man benötigt lediglich ein passendes Board, Schutzausrüstung und natürlich Hütchen.
Beim Slalom fahren kommt es nicht nur auf die richtigen Bewegungsabläufe, sondern auch auf Gleichgewicht, Rhythmus und Körperspannung an. Die Beschleunigung beim Slalom entsteht vor allem durch die Streckbewegung des Oberkörpers Richtung Kurvenzentrum. Den größtmöglichen Vortrieb erreicht man durch Pendelbewegungen der Arme und die Rotation des Oberkörpers. Je enger eine Kurve gefahren wird, desto größer sind dabei die Pendel- und Drehbewegungen. Der Blick ist dabei immer nach vorne zu dem nächsten Hütchen gerichtet.

 

Welches Slalom Longboard?

Beim Slalom fahren kann es leicht passieren, dass die Wheels das Deck berühren, wodurch es zu Stürzen und ungewollten Wendungen kommen kann. Daher sollte ein Slalom Longboard über einen größeren Abstand zwischen Brett und Rollen verfügen. Ein leicht geschwungenes Deck sorgt für mehr Flexibilität und erhöht zusätzlich den Abstand zu den Rädern.

 

Video – Longboard Slalom